„Verschollen hinter grauen Mauern – 0lga 0ppenheimer: Zwischen Farben, Freundschaft und Vergessen“

Dia-Vortrag und Lesung zur jüdischen Künstlerin Olga Oppenheimer – anlässlich des 81. Jahrestages Befreiung vom Nationalsozialismus. Eine Veranstaltung mit der Autorin Barbara Steven (VS) in Kooperation von „Himmel un Ääd“ sowie mit dem Katholischen Bildungswerk RheinBerg.
Olga Friederike Oppenheimer wird am 9. Juli 1886 in Köln geboren – als Erstgeborene einer jüdischen Kaufmannsfamilie mit sechs Kindern. Ihre Eltern führen ein gutbürgerliches Leben. Schon früh zeigt sich Olgas künstlerisches Talent: Ihre Eltern erkennen die Begabung und richten ihr 1906 ein Atelier in der Rubenstraße ein – ein Raum für Kreativität und Selbstentfaltung.
Doch so wohlbehütet verläuft ihr Leben nicht weiter. Bereits mit 32 Jahren befand sich die Künstlerin schon in der Psychiatrie im Kloster Waldbreitbach in Rheinland-Pfalz und hat nach jetzigen Erkenntnissen dort 23 Jahre lang keinen Besuch empfangen können.
Am 10. Februar 1941 wird Olga Oppenheimer mit zwei weiteren Frauen aus Waldbreitbach abgeholt. Ein ausrangierter Postbus bringt sie in die Tötungsanstalt Hadamar. Dort, unter dem Deckmantel der Aktion T4, werden Menschen mit Behinderung und psychischer Erkrankung systematisch ermordet – als „unwertes Leben“. Am Februar 1941 – Olga Oppenheimer ist tot.
Eintritt 12,- bei Online-Voranmeldung, zahlbar an der AK
(ohne Voranmeldung, sofern noch freie Plätze 15,- Euro, zahlbar an der AK).
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